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Grofschoaftersch Häämtebärnla
Eine digitalsierte Version vom Häämtebärnla
steht noch aus.
1949 gab der Geistlicher Rat Georg Goebel
erstmals das Jahrbuch
"Grofschoaftersch Häämtebärnla" heraus.
Es erscheint heute noch in der
Zentralstelle Grafschaft Glatz/Schlesien e.V. ,
und berichtet ausführlich über Kultur
und Geschichte unserer Heimat.
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Herausgeber war bis 2009 Hubert Hübner. Nach seinem Tod übernahmen
Brigitte Lambiel und Peter Großpietsch die Herausgabe.
Zur Einstellung des Grafschafter Jahrbuches im Jahre 2020
Die letzte Ausgabe des Jahrbuches immerhin der 72. Jahrgang kann durchaus als eine herausragende Leistung darstellt werden. Seit dem erstmaligen Erscheinen im Jahr 1949 haben sich viele Grafschafter um die Herausgabe verdient gemacht: Alois Bartsch vom Beginn bis zu seinem Tod 1982, Geistlicher Rat Georg Goebel (1949 - 1965), Thomas Horschler (1983 - 1989), Hubert Hübner (1990 - 2009), seit der Ausgabe 2009 Brigitte Lambiel und Peter Großpietsch (bis 2017). Bei der Ausgestaltung des Jahrbuches in den letzten Jahren und Jahrzehnten sollten auch Erhard Gertler und Ulrich Klebeck nicht vergessen werden. Gedacht war der Kalender für alle ostdeutschen vertriebenen Landsleute, für die die Losung des Geistlichen Rates Georg Goebel galt: „Häämtebärnla“ wird Grafschafter und Sudetendeutsche an ihr Bergland erinnern. Allen aber wird er Brunnen und Kraftquelle sein, aus der wir Mut und Zähigkeit das ganze Jahr hindurch schöpfen wollen.
Quelle: Dr. Georg Jäschke